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Detektive gehen gegen Schwarzarbeit vor

Verwandschaft um sechs Ecken, fragwürdige Nachbarschaftschaftshilfen, nichtangemeldete Arbeiter aus Billiglohnländern - das riecht nach Schwarzarbeit! Wo soll das noch hinführen?

Vor allem bei privatem Hausbau und bei Renovierungen ist die Schwarzarbeit weit verbreitet in Deutschland. Immer mehr Handwerker arbeiten ohne Rechnung und dem Bundesfinanzminister entgehen somit Milliarden an Steuern. Die ehrlichen Handwerker darben, weil sie keine Aufträge mehr bekommen. Der Staat und viele Innungen beauftragen nun Detective, um gegen die Schwarzarbeit gezielt vorzugehen.

Jedoch vor Ort können die Detektive nicht viel unternehmen. Ein grosses Problem für die Detekteien sind die unklaren Regeln für nichtverwandte Helfer. Auch das aktuelle Gesetz zur Bekämpfung von Schwarzarbeit beschreibt nicht richtig, was Nachbarschaftshilfe ist. Viele Wirtschaftsdetektive haben es deshalb schwer, Beweise vorzulegen.

Immer mehr Menschen melden sich arbeitslos, kassieren Arbeitslosengeld und verdienen schwarz dazu. Genau das sollen die Detektive aufdecken. Detektive berichten häufig, dass Schwarzarbeiter auf diese Weise Ihr Einkommen in dem Masse erhöhen, so dass ein 'normaler' Job als nicht mehr lukrativ angesehen wird. Viele scheinen sich auch an Politikern ein Beispiel zu nehmen, von denen einige zunehmend in Parteispendenskandale und Steuerhinterziehungen verwickelt sind.

Den Handwerksbetrieben entgehen ebenfalls Millionen von Umsätzen, die Detekteien sollen das nun ändern. Allein die Handwerker in einer Stadt von 20.000 Einwohnerns verliert pro Jahr Aufträge über mindestens eine Million Euro an die Schwarzarbeit, so die Schätzung eines Privatdetektives. Viele Innungen fürchten, dass sich der Verlust verdoppelt, wenn die Detektive nicht ständig ermitteln.